Baufinanzierung mit einem Bausparvertrag oder mit einem Annuitätendarlehen?
Vergleichen Sie eine Baufinanzierung mit und ohne Bausparvertrag – transparent und realistisch
Vielleicht haben Sie bereits ein Angebot erhalten, bei dem das Bankdarlehen über einen neuen Bausparvertrag zurückgezahlt werden soll. Klingt gut – aber ist es wirklich die bessere Wahl?
Dieses Ergebnis können Sie vom FMH-Rechner Bausparen vs. Annuitäten erwarten:

Das Wichtigste in Kürze:
- Sie sehen auf einen Blick, welche Finanzierungsform sich wann lohnt.
- Nur die Betrachtung über die gesamte Finanzierungsdauer zählt.
- Es gibt keine pauschale Aussage, welches Modell besser ist.
- Unser Rechner „Bausparen vs. Annuitäten“ vergleicht beide Varianten objektiv.
- Er zeigt Ihnen, welche Lösung langfristig günstiger ist.
Die Berechnung kostet 6,99 Euro, kann Ihnen aber mehrere Tausend Euro sparen. Klicken Sie nach der Dateneingabe auf ‚Bausparmodell berechnen‘, um die Zahlung sicher via PayPal abzuschließen. Direkt im Anschluss erhalten Sie Ihr Ergebnis.
So funktioniert die Baufinanzierung mit und ohne Bausparvertrag
Zins- und Planungssicherheit sind bei der Baufinanzierung ein wichtiges Thema.
Berater und auch viele Banker empfehlen daher gern ein Bankvorausdarlehen oder auch Sofortdarlehen genannt, das später mit einem Bausparvertrag getilgt wird. Wie der Name ausdrückt, bekommt man sofort ein Darlehen von der Bank, das später mit einem anzusparenden Bausparvertrag abgelöst wird. Das Modell bietet Vorteile – meist feste Zinsen in der Ansparzeit und auch die Darlehenszinsen des Bausparvertrages werden schon beim Abschluss des Bausparvertrages fest vereinbart. Also eine Zins- und Planungssicherheit vom ersten bis zum letzten Tag.
Allerdings der Vergleich einzelner Angebote fällt vielen schwer:
Die Modelle unterscheiden sich stark in Ratenhöhe, Zinsstruktur und in den unterschiedlichen Bauspartarifen.
Ein sinnvoller Vergleich ist nur möglich, wenn beide Varianten auf gleicher Ratenbasis betrachtet werden.
Die Lösung ist eine intelligente rechnergestützte Analyse
Unser FMH-Rechner stellt beide Modelle rechnerisch gegenüber.
Dabei werden eigentlich nur die Angaben zum Bausparmodell abgefragt. Denn diese können nicht so ohne Weiteres angepasst oder verändert werden, weil dort viele der Angebotsangaben feste Bestandteile des Bausparvertrages sind. Anders ist es beim Annuitätendarlehen (Baudarlehen mit Tilgung), dort kann mit den Banken sehr oft eine relativ flexible Tilgung vereinbart werden. Beim Bankdarlehen wird am Ende nur der Zinssatz abgefragt und die Tilgungshöhen rechnerisch an die Bausparangebote angepasst, so dass bei beiden Modellen die gleiche Ratenhöhe vorhanden ist.
Beim klassischen Bankdarlehen folgt am Ende der Zinsbindung ein neues Anschlussdarlehen – mit unbekanntem Zinssatz. Beim Bausparmodell dagegen löst der zugeteilte Bausparvertrag das erste Darlehen ab – der Zinssatz und die Ratenhöhe sind beim Bausparmodell bekannt.
Das Besondere am FMH-Rechner ist die Ermittlung des Grenzzinses – also dem Zinssatz, der beim Annuitätendarlehen nach dem Ende der Zinsbindung gelten müsste, bei dem beide Varianten eine gleichen Ratenhöhe und Finanzierungsdauer aufweisen. So sehen Sie, ab welchem Zinsniveau sich das Bausparmodell lohnt.
Weil niemand die künftige Zinsentwicklung sicher vorhersagen kann, hilft der Rechner, Ihre Entscheidung auf eine faktenbasierte Grundlage zu stellen – statt auf Annahmen.
Warum sich der Vergleich lohnt
Ohne fundierte Berechnung ist es fast unmöglich, eine Baufinanzierung mit oder ohne Bausparvertrag korrekt zu bewerten. Denn beide Modelle verlaufen finanzmathematisch völlig unterschiedlich.
Beim Bausparmodell zahlen Sie zwar Abschlussgebühren von eins bis 1,6 Prozent der Bausparsumme, diese sind aber für die Gegenüberstellung unwichtig, weil diese und auch mögliche Servicekosten im Kontoverlauf des Bausparmodells berücksichtigt sind. Das Guthaben am Ende der Ansparzeit ist entsprechend geringer. Auch die geringen Guthabenzinsen beim Bausparmodell werden nicht abgefragt, weil auch diese Bestandteil des Guthabens- bzw. des möglichen Darlehnsbetrages sind.
Der Verlauf der beiden Modelle zeigt, dass die Höhe des Bankvorausdarlehens mit dem Bausparvertrag sich nicht verändert, weil die Tilgung in den Bausparvertrag fließt. Das Guthaben im Bausparvertrag und das mögliche Bauspardarlehen lösen später das Bankdarlehen ab und es wird anschließend das Bauspardarlehen getilgt.
Beim Annuitätendarlehen führt jeder Tilgungsanteil zu einer Reduzierung der Restschuld, beim Bausparmodell erst wenn der Bausparvertrag zugeteilt ist.
Vorteile der Baufinanzierung mit einem Bausparvertrag
Das Bausparmodell bietet maximale Planungssicherheit:
Vom ersten bis zum letzten Tag wissen Sie, welche Raten und Zinsen gelten. Nach der Zuteilung löst der Bausparvertrag das Bankdarlehen ab – zu den bereits vereinbarten Bausparbedingungen.
Ein weiterer Vorteil:
Bauspardarlehen können jederzeit ganz oder teilweise vorzeitig ohne Vorfälligkeitsentschädigung zurückgezahlt werden. Das gibt Ihnen finanzielle Flexibilität, wenn sich Ihre Situation ändert.
Nachteile des Bankvorausdarlehens mit einem Bausparvertrag
Auch wenn der Darlehenszins des Bausparvertrages meist sehr niedrig ist, kann es sein, dass der Rechner errechnet, das Bausparmodell lohnt sich erst wenn der Anschlusszins des Bankdarlehens zum Beispiel über sechs Prozent liegt.
Die Ursache dafür, liegt in der Abschlussgebühr und den Guthabenzinsen von meist unter einem Prozent. Es ist sehr oft so, dass das Bausparguthaben bei Vertragszuteilung niedriger ist als die Summe der eingezahlten Beträge. Und dies hat dann manchmal zur Folge: Bausparen lohnt sich vielleicht nicht.
Fazit:
Der Rechner Bausparen vs. Annuitäten soll eine Entscheidungshilfe für die Zukunft liefern, damit Sie ablesen können, wie hoch die Bankzinsen in zehn oder 15 Jahren sein müssen, damit sich das Bausparmodell lohnt.